Offener Brief!!


Lieber Herr Bürgermeister Werner,

liebe Junge Liste,


seit 1996 wohne und lebe ich in Angelbachtal, habe da-mals eine nach meiner Überzeugung sterbende Praxis übernommen und diese durch meine Arbeit mit viel Herzblut und viel menschlichem Engagement wieder hochgebracht. All die Jahre habe ich auch mit diesem Engagement und Herzblut und ohne Arroganz, liebe Junge Liste, viele Ihrer Angehöriger und vielleicht Sie selbst auch bei menschlicher Not betreut, wo es nach meiner Überzeugung keinen Grund zu Klagen oder Beschwerden gab. Schon damals standen für mich die Menschen im Mittelpunkt, weshalb ich mich nicht nur als Arzt sondern auch als mündiger, kritischer Bürger und Mensch engagierte. Erst nach meinem Ruhestand 2013 erklärte ich mich auf Wunsch vieler Bürger und Patienten, die meine kritische, aber menschliche Art schätzen gelernt hatten, aber auch, weil ich durch meine Praxis nicht mehr gebunden war, 2014 bereit, für den Gemeinderat zu kandidieren, in den ich mit einer überzeugenden Stimmenzahl, vielleicht zum Neid so Mancher, gewählt wurde.

Von diesem Tag an wurde ich wohl auch aus diesem Neid über das große Vertrauen, welches mir die Bürgerschaft geschenkt hatte, Ziel von Nadelstichen, die sich bis heute in eine Hetzjagd gegen meine Person ausgeweitet haben und die über alle verfügbaren Medien unter Nennung meines Namens ohne Beachtung jedweder Persönlichkeitsrechte gegen mich geführt wird. Mein Ziel war und ist es, kritisch und ohne Ansehen der Person und ohne eigenen Vorteil dem Wohle unserer schönen Gemeinde zu dienen.

Lieber Herr Bürgermeister, liebe Junge Liste, was habe ich Ihnen getan, daß Sie mit allen Mitteln versuchen, mich über die verschiedensten Medien zu diskre-ditieren, mich in der Bevölkerung schlecht und, wie es den öffentlichen Eindruck erweckt, mundtot zu machen?

Ich habe im Rat viele Ideen, Eingaben und Vorschläge eingebracht, die oft in demokratischer Weise, abgelehnt wurden, obwohl sie das Wohl und Ansehen unserer Gemeinde im Auge hatten.

Ich habe Sie, Herr Bürgermeister, bei vielen Projekten, wie z.B. Katalogisierung des Schlossparks, Kreiselkunstwerk oder Seniorenkonzept u.ä. unter-stützt,  diese mitzugestalten versucht, aber auch Sie persönlich bei Ihrer letzten Wahl sichtbar unterstützt, was Sie unschwer abstreiten können. Daß ich aufgrund meiner Erziehung und Ausbildung gelernt habe, nur das zu akzeptieren, was ich für richtig halte, wovon ich überzeugt bin  und was den Menschen und hier unserer Umwelt und Natur dient, war dann offensichtlich der Grund, mich persönlich anzugreifen und zu zerstören. Gegen welche Gesetze oder Bestimmungen habe ich bei all meinem Tun im Rat und privat verstoßen, woraus wird hier das Recht abgeleitet wird, mich in aller Öffentlichkeit durch den Schmutz zu ziehen, mich zu beleidigen, mir Halbwahrheiten u.v.a.m. zu unterstel-len. Habe ich im Rat, obwohl ich kein „Geschäft“ mehr habe, zum eigenen Vorteil agiert, habe ich je Personen, die mich jetzt so vehement unter  Inkaufnahme meiner physischen und psychischen Beschädigung, unter Nennung Ihres Namens öffent-lich niedergemachen, öffentlich so diskreditiert?

Als Vater von 4 Kindern und Großvater von 5 Enkeln halte ich es für meine Pflicht(!!), mich für den Erhalt von Umwelt und Natur als oberste Priorität einzu-setzen.

Obwohl ich in einem Großteil meines Lebens, ob als Offizier bei der Bundeswehr oder als Hausarzt in Ihrer Gemeinde oder als Steuerzahler, unserem Staat und seinen Bürgern gedient habe, soll ich nun Anfein-dungen, Diskreditierungen, Halbwahrheiten u.ä., die über mich über die verschiedensten Medien ohne jeden Anstand und Respekt seit geraumer Zeit hereinge-brochen sind, klaglos tolerieren. Können Sie mir nur ein Beispiel aus meiner Tätigkeit oder Homepage, die auf-grund meiner kritischen Haltung zum Wohle der Ge-meinde immer wieder angefeindet wird, benennen, wo ich Menschen oder meine „Gegner“ unter Nennung ihres Namens öffentlich und ohne jeden Anstand und Respekt angegriffen oder gar diskreditiert habe.

Die Bürger - und dies ist nicht meine persönliche Meinung, sondern die vieler ernst zu nehmender Bürger – wollten bei der letzten Ratswahl eine Veränderung, einen oder mehrere Gemeinderäte, die „den Mund ein-mal aufmachen und nicht alles abnicken“!

Jetzt haben sie einen solchen Gemeinderat, der sein Engagement und seine Ehrlichkeit auch mit seinem Hab und Gut und seiner Gesundheit bezahlen muss. Man wird mich dadurch nicht klein kriegen oder einschüchtern, denn all dies, was geschehen ist, hat rein gar nichts mit Demokratie und freier Meinungs-äußerung zu tun, dies ist in höchstem Maße Schädi-gung der Persönlichkeit, also Rufschädigung, die billigend in Kauf genommen wird wohl jetzt schon im Hinblick auf die nächste Ratswahl.

So beschädigt man den Ruf und das Ansehen unserer schönen Hecker-Gemeinde, was ich nicht akzeptieren kann und werde.

Dr.med. Axel Derks

Parteiloser Gemeinderat

Vornehme Seelen hassen nicht –sie verachten.

 

Kaffee Steidel im Krotz-Gebäude in den 50er Jahren